Manu & Phil

Weingut Holler Obegg · Herbst-Hochzeit

Manu & Phil

Im Weingut Holler Obegg haben Manu und Phil einen Herbsttag gefeiert, der nach Wein, Farbe und echtem Leben schmeckte. Der leichte Regen hat nur dafür gesorgt, dass die Farben noch leuchtstärker wurden.

Goldgelbe Weinreben, ein leichter Nieselregen und ein Brautpaar, das einfach Freude ausstrahlt. Manu und Phil haben sich für eine Herbsthochzeit im Weingut Holler Obegg entschieden, und wir waren von der ersten Minute an klar: Dieser Tag wird alles sein, nur nicht grau. Die Chalets des Weinguts liegen direkt nebeneinander, Phil machte sich fertig, empfing bereits die Gäste, und Manu ließ sich, ganz wie man sie kennt, noch etwas mehr Zeit. Das Beweisfoto existiert: Sie saß bereits im Auto und wartete auf ihre Trauzeugin.

Drüben bei Manu: Sektglas in der Hand, Lachen im Spiegel, Trauzeuginnen in Bordeaux und Pink um sie herum. Der Brautstrauß aus goldenen Trockenblumen lag in der freistehenden Badewanne, das Kleid hing vor dem Spa-Ausgang. Herüber bei Phil: Billard, Sekt, eine Runde Krawatte richten. Zwei Chalets, eine Energie.

Der Stadl Obegg ist für uns eine der eindrucksvollsten Traulocations überhaupt. Altes Holzgebälk, Wagenräder unter dem Dach, orangefarbene und lila Pampasgräser entlang des Mittelgangs, ein rosafarbener Vorhang als Altar. Phil stand dort und wartete. Als Manu hereinkam, legte er kurz die Hand aufs Herz. Die persönlichen Worte der Trauzeugen und der Gesang der angereisten Cousine füllten den Raum. Das Ja-Wort kam, der Brautstrauß flog in die Höhe, Seifenblasen zogen durch die Herbstluft.

Vor dem Stadl warteten die Gäste schon. Als die rote Doppeltür aufging, strömte orangefarbener Rauch in den Herbsthimmel. Manu hob den Strauß, Phil küsste sie im Dip. Dann gab es Umarmungen, Tänze auf dem Kies und das erste Mal durchatmen als Ehepaar.

Beim Weingut Holler warteten Prosciutto, Antipasti, Käsespezialitäten und hauseigene Weine. Der Champagnerturm glitzerte. Für die Gruppenfotos zogen wir auf den Weinbergweg, die Reben goldgelb auf beiden Seiten. Orange und lila Pyrotechnik stieg auf. Sturm-Graz-Fans, die wissen, wie man feiert. Manu wurde von den Jungs in die Luft geworfen. Phil hatte auf einmal sehr viele Damen um sich.

Kurz bevor die Nacht kam, zog Manu noch einmal auf den Weinbergweg. Das Kleid leuchtete im Scheinwerferlicht, der nasse Asphalt spiegelte den Abendhimmel. Diese zwei Minuten gehören zu unseren liebsten des Tages.

Den ersten Tanz feierten Manu und Phil in der Scheune am Fuß des Weinbergs, eingerahmt von Rundbögen aus altem Backstein und tausend kleinen Lichtern. Dann wurde getanzt, Kuchen angeschnitten, draußen Wunderkerzen gehalten. Als Phil Manu ein letztes Mal in den Dip zog, brannten ringsum die Wunderkerzen und die ganze Gesellschaft stand um sie herum.